Die Suche nach dem Unbekanntem

Welche Möglichkeiten gibt es dieses „Warum“ zu finden?

Da das „Warum“ auch Motiv oder einfach der Grund genannt, die treibende Kraft in dir ist ohne die nichts geht, wollen wir jetzt auf die Suche nach ihr gehen. Dafür ist es hilfreich, dir Zeit zu nehmen und dir alle Situationen aufzuschreiben, in denen du außergewöhnliches oder ungewöhnliches getan hast und dabei deine Komfortzone verlassen hast. Oder etwas getan hast für das du dir selbst auf die Schultern geklopft hast und dich gelobt hast, nach dem Motto, das habe ich prima gemacht. Dies sind auch meistens Dinge die dir einfach von der Hand gehen und Spaß machen.

Auf die Liste gehören natürlich auch deine Hobbys und sonstige Dinge die du mit Leidenschaft machst. Dabei kann es sich auch um Banales handeln wie zum Beispiel früheres aufstehen wie sonst, unaufgefordert den Tisch abräumen, dich freiwillig melden um den Firmenausflug zu planen, das Babysitten in der Nachbarschaft, eigentlich alles was du aus freien Stücken tust, weil du es willst und nicht von dir gefordert wird.

Vergesse dabei nicht, deine Familie, Freunde und gute Bekannte zu fragen, was du an Talenten, Fähigkeiten und Neigungen hast, die ihnen aufgefallen sind.

Wichtig sind auch Dinge die du freiwillig, unentgeltlich machst wo andere ablehnen oder nicht können.

Wie geht es dann weiter?

Sobald du diese Liste erstellt hast, überlegst du dir ganz genau zu jedem Punkt welche Gründe dich dazu bewegt haben dies zu tun. Lasse dir hierfür genug Zeit, am besten mehrere Tage, wenn nicht sogar Wochen oder Monate. Lege diese Liste immer wieder mal zu Seite und beauftrage dein Unterbewusstsein im Hintergrund nach weiteren Beweggründen zu suchen. Entsprechende Gründe könnten sein, weil du jemandem eine Freude machen wolltest, du wolltest der Person helfen, du wolltest neues entdecken, etwas reparieren oder Ähnliches. 

Je genauer du dies machst und je mehr Gedanken du dir darüber machst, desto eher findest du deine Motive. 

Sammle so viele Punkte wie möglich, wirklich alles und vor allem die Dinge wo du glaubst es wäre normal.

Wenn du diese Liste gemacht hast, suche nach Dingen die sich wiederholen, nach Gemeinsamkeiten, dem roten Faden.

Willst du anderen eine Freude machen, stehst du gerne auf um ein Tier zu versorgen, planst du gerne Geburtstage oder Events, reparierst du gerne etwas oder spielst du mit Begeisterung ein Instrument?

Dies können alles Hinweise auf dein Motiv sein.

Und nun nichts wie ran, erstelle die Liste, wenn du es ernst meinst mit der Veränderung.

Grüßle 

Uwe

P.S. Schön, dass es dich gibt 😊

Hallo alle Miteinander,

ja, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Doch dies hat seinen Grund.
Am Ende des letzten Blogbeitrags habe ich die Bitte geäußert, ihr mögt doch die Kommentarfunktion nutzen um mir ein Feedback zu geben ob euch der Blog gefällt oder nicht, was ich ändern soll oder was ihr sonst noch wissen möchtet. Doch es kam keine Resonanz, was mich doch bei ca. 27000 Besuchern etwas enttäuscht hat. Zumal ich nicht einmal weiß, wer die Besucher alles waren, ob Suchmaschinen oder reale Menschen wo sich für das Thema interessieren. Mein erster Gedanke war, wenn es keinen interessiert, lasse ich es bleiben und investiere meine eh schon knappe Zeit in andere Dinge, wie zum Beispiel das Fotografieren.

Das innere Kind in mir,

der eine oder andere wird sich jetzt denken, was soll der quatsch jetzt wieder sein mit dem inneren Kind. Wieder andere kennen die These vom inneren Kind und stimmen dieser zu. Ich für meinen Teil denke mal, dass diese These stimmt. Und zwar in der Form, dass wenn in gewissen Situationen ein gewisser Triggerpunkt angesprochen wird man in ein kindliches Verhalten zurück fällt ohne das man dies bemerkt. Als Kind hat man sich gewisse Strategien angewöhnt die einem in Situationen geholfen haben, die einen sonst überfordert oder emotional geschädigt hätten. Wie in meinem Fall, wenn ich früher etwas gemacht habe und es stolz präsentiert habe hieß es meistens entweder was soll das sein oder hätte auch besser sein können. Da mich dass immer ziemlich getroffen hat, habe ich, wie ich jetzt im Nachhinein herausgefunden habe, die Strategie entwickelt, wenn es eh nicht recht ist was ich tue, dann lasse ich es gleich bleiben.
Das heißt, wenn ich in so eine Situation komme, werde ich bockig wie ein kleines Kind und schmeiße alles hin.

Daher das Stillschweigen der letzen Monate,

ich musste mir erst in einigen Dingen im Klaren werden. Ist das Ganze wirklich dass was ich wirklich will, oder ist es doch etwas anderes? Habe ich wirklich mein wahres „Warum“ gefunden oder ist da doch noch etwas eine Stufe tiefer?
Sind dies wiedermal die Ängste und die Zweifel die einen ausbremsen und vom tun abhalten wollen. Die einen wieder in die Komfortzone ziehen möchten weil es da sicherer und gemütlicher ist?
Wie ihr seht, ergeht es auch mir so. Die Zweifel und Ängste kommen, obwohl ich mich schon lange mit diesem Thema und dem Thema Ängste beschäftige. Doch dies ist normal. Wir sind alle Menschen und unser Unterbewusstsein hat die Aufgabe uns vor Schaden zu bewahren und Energie zu sparen. Da aber jede Veränderung eine gewisse Gefahr in sich trägt und zu dem auch noch ein mehr an Energieverbrauch bedeutet, versucht unser Unterbewusstsein uns im sicher Hafen zu behalten.

Aber was hat sich bei mir noch ergeben?

Die erste Erkenntnis war die mit dem inneren Kind das bockig alles hinwerfen wollte weil es eh keinen interessiert und nichts taugt.
Die zweite Erkenntnis war die, dass sich mein eigentliches „Warum“ noch etwas tiefer versteckte und noch etwas einfacher aber dafür flexibler zum Anwenden war. Mein eigentliches „Warum“ ist das Suchen und Herausfinden was es Neues, interessantes, verborgenes zu entdecken gibt. Damit möchte ich auch zu zeigen das es immer noch einen weiteren Weg oder eine weitere Möglichkeit gibt ein Stück weiter zu kommen und sich seinem Ziel zu nähern.
Und genau diese beiden Erkenntnisse haben mir klar gezeigt, dass es wichtig ist diesen Blog weiter zuführen. Denn dadurch kann ich andere Menschen erreichen die auch wie ich früher unzufrieden sind und nicht wissen warum und ihnen Möglichkeiten bieten etwas daran zu ändern.
Ich kann auch wunderbar mein „Warum“ ausleben, in dem ich mir überlege und herausfinde was ich schreiben und als Unterstützung anbieten könnte. Genauso kann ich suchen was es alles Neues zu diesem Themen gibt.
Wie ihr seht, sobald man sein „Warum“ kennt, findet man Möglichkeiten wie man es in sein Leben integrieren kann und dadurch zufriedener und glücklicher wird.

Es ist zwar nicht einfach, dieses „Warum“ zu finden, aber die Suche und der Aufwand lohnt sich alle mal und es hat meines Wissens noch nie jemand behauptet das Leben wäre einfach.

Welche Möglichkeiten möchte ich diesen Menschen bieten?

Die erste Möglichkeit ist wie gesagt dieser Blog.
Die zweite Möglichkeit die ich biete, ist die eines Coachings speziell zum Thema finde dein „Warum“.
Alles weitere dazu demnächst unter Coaching-Angebot.

Dies war es für heute.
Bis zum nächstenmal, schön das es euch gibt.

Grüßle

Uwe

Hallo meine Damen und Herren, ihr alle da draußen ob jung oder alt!

Wer von euch ist so richtig, vollständig mit sich und seinem Leben zufrieden?

Ich meine nicht so, mmhm, ja, geht so, nein, ich meine richtig vollkommen zufrieden mit sich, seinem Leben und dem was ihr tut, nach dem Motto, super, toll, geil ich will mehr davon, ich könnte dies tagelang ohne Gegenleistung weiter machen.

Wer von euch kennt dieses Gefühl?

Am frühen Morgen, schon bevor der Wecker klingelt aufzuwachen und der erste Gedanke ist, Juhu, ich könnte jetzt Bäume ausreisen, her mit der Arbeit.

Ihr denkt jetzt sicher, der hat doch eine an der Klatsche! Ich bin froh, wenn ich den Wecker überhaupt höre und ihn nicht gleich, wenn er los geht, mit einem Schwung an der Wand schmettere.

Nein, ich habe keine an der Klatsche, früher dachte ich genauso wie die meisten von euch. Ich war froh, wenn ich aufwachte und auf den Wecker schaute und es noch ein paar Stunden waren bis er klingelte und ich raus musste.

Doch das ist bei mir nicht mehr so, man kann sich und seine Gefühle ändern!

Was habe ich geändert?

Heute ist es bei mir so, dass ich die meiste Zeit schon vor dem Wecker aufwache und fit bin. Wenn ich Spätschicht habe, dass würde heissen, spätestens um 6:30 Uhr aufzustehen, stehe ich spätestes mit meiner Frau um 4:30 Uhr auf.

Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, OMG warum tut der das?

Dies kommt daher, dass ich mir Ziele gesetzt habe und das erreichen der Ziele mir soviel Spaß macht und Energie gibt, dass ich mit Freude daran arbeite, diese zu erreichen.

Nicht irgendwelche Ziele wie zum Beispiel: Ich stehe jetzt jeden Tag früher auf um keinen Stress beim Frühstücken zu haben.

Sondern:

Ich habe mir meine eigenen Ziele inklusive Etappenziele gesetzt. Dass was ich wirklich will.

Ich habe mein „Warum“ gesucht und gefunden, mein Motiv.

Und dies hat bei mir alles verändert, mein Denken, meine Gefühle und meine Taten.

Auch ihr könnt dass erreichen, wenn ihr euch auf den Weg macht, eure wahren Beweggründe, euer Motiv für euer Handeln zu suchen.

Sicher, es kann dauern und anstrengend sein es zu finden, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Setzt euch doch einfach einmal gemütlich mit Stift und Papier an euren Lieblingsplatz, ganz alleine und nehmt euch ein bis zwei Stunden Zeit.

Dann überlegt euch, entweder was euch super viel Spaß macht, euch locker von der Hand geht und ihr ständig auch unterbewusst tut oder wenn euch da nicht viel einfällt, alles was ihr überhaupt nicht mögt, sogar hasst und dadurch schlecht könnt.

Wenn ihr die Liste mit dem erstellt habt, was ihr garnicht mögt, lest sie euch durch und überlegt bei jedem Punkt, was ihr statt dem wollt. Wenn zum Beispiel steht, ich will auf gar keinen Fall morgens früh aufstehen, dann schreibt ihr auf die neue Liste, ich will morgens ausschlafen. Oder, ich hasse handwerkliches Arbeiten, ich würde lieber diese Arbeiten delegieren oder im Büro arbeiten.

Nun habt ihr hoffentlich eine Liste mit lauter Dingen die euch Spaß machen oder ihr gerne macht. Ihr könnt euch auch vorstellen, was ihr tun würdet, wenn Geld keine Rolle spielt und das was ihr anfangt sicher funktioniert.

Das Wichtigste ist, ihr müsst etwas anderes tun.

Nur wenn ihr etwas anderes tut wie bisher, kann sich etwas in eurem Leben verändern.

„Albert Einstein: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“

Dieser Spruch sollte uns zu denken geben, denn wie sollte sich etwas verändern, wenn wir immer das selbe tun? Doch die meisten Menschen tun tagein tagaus das Selbe und wundern sich, wenn sich nichts ändert und sind dann frustriert über sich und ihr Leben.

Mal wieder die Gefühle!

Wir würden sie manchmal so gerne loshaben, diese Gefühle, doch ohne diese geht nichts.

Wenn du jetzt diese Liste angefertigt hast, lese sie dir nochmals ganz in Ruhe durch und achte dabei genau auf deine Gefühle, wie fühlen sich die einzelnen Worte an, was geht dir spontan dabei durch den Kopf? Mache dir zu allem was dir einfällt auf jeden Fall Notizen, diese sind sehr wichtig. Oft kommt es vor, dass man spontane Eingebungen bekommt die einem Wichtiges vermitteln können. Achte auf jede Gefühlsregung, ob positiv wie negativ, dies sind weitere Anzeichen was dir Freude bereitet oder abstößt. So kommst du Schritt für Schritt deinem Motiv näher. Markiere dir die Worte, Dinge oder Sachen, bei denen du dich gut oder sogar super fühlst. Je besser du dich bei etwas fühlst, desto näher bist du bei deinem „Warum“, deinem Motiv.

Du kannst dir deine Gefühle wie einen Kompass vorstellen, der dir den Weg zeigt. Hast du, wenn du an etwas denkst leichte, erfreute und fröhliche Gefühle, wird es eher für dich richtig sein, wie wenn du schwere, ängstliche oder bedrückende Gefühle hast.

Du kannst am Anfang üben deinen Gefühlskompass zu verstehen in dem du dir Dinge oder Sachen vorstellst von denen du weißt das sie dir gefallen oder gut tun und dir merkst wie du dich dabei fühlst. Das gleich machst du anschließend mit Dingen oder Sachen von denen du weißt das sie dir nicht gefallen oder gut tun.

Wie geht es weiter?

Nun dürftest du schon einiges an Anhaltspunkten haben in welche Richtung es geht. Nachdem ich weder dich selbst noch deine Listen kenne, kann ich dir keine direkten Hilfestellungen geben. Also, wenn du es bisher gut geschafft hast und merkst, dass du schon ein Stück weiter gekommen bist, meine Gratulation und weiter so ich werde hier im Blog noch weitere Beiträge mit Möglichkeiten posten.

Für die, die bisher noch nicht so zufrieden sind mit dem was sie erreicht haben, Kopf hoch, es lohnt sich weiter dran zu bleiben. Vielleicht sollte ihr auch die Möglichkeit eines Coachings oder weiterführender Literatur in Betracht ziehen. Wenn ihr Interesse an einem Coaching habt, könnt ihr mir gerne eine Mail senden und wir klären alles weitere.

Jetzt weiterhin viel Spaß bei der Suche nach eurem „Warum“

Grüßle

Uwe

P.S. : Ich würde mich freuen, wenn ihr die Kommentarfunktion nützen würdet um mir mitzuteilen wie euch der Blog gefällt, was ich besser machen kann oder wie weit er euch geholfen hat.

Wie finde ich dieses ominöse „Warum“?

Habe ich das auch, wie fühlt es sich an und was kann ich damit machen? Alles Fragen, die nach Antworten verlangen. Aber alles der Reihe nach.

Wie es sich anfühlt, das „Warum“?

Ganz einfach, toll, Energie ge­laden, wie ein Turbo. Wenn man sein warum lebt, ist man total bei sich, fühlt sich Ganzheitlich, vollkommen und zufrieden. Man ist im Einklang mit sich selbst. und will gar nichts anderes wie den Augenblick genießen.

Was kann ich damit machen?
Diese Frage kannst nur du be­antworten, denn nur du kennst oder wirst es kennenlernen was dein „Warum“ ist und dadurch wirst du auch wissen was du damit machen kannst.

Habe ich das auch, dieses „Warum“?

Sicher, jeder hat ein „Warum“, zumindest ist das meine Meinung.
Jeder hat einen Grund für das was er tut, ansonsten würde er es nicht tun. Ob es sich dabei um das morgendliche Aufstehen handelt, damit man zur Arbeit gehen kann oder um die Familie zu versorgen oder diesen Text zu schreiben. Ohne das „Warum“ hätten wir keinen Grund dies zu tun. Nur ist es oft so, das wir das falsche „Warum“ wählen. Ja, du liest richtig, es gibt nicht nur ein „Warum“. Das richtige „Warum“ gibt dir kraft und Energie, das falsche stresst dich und raub dir Energie. Das falsche „Warum“ ist wenn du etwas musst oder sollst, wenn du etwas tust um etwas negatives wie Strafe oder Gemecker zu vermeiden. Je stärker der innere Drang ist etwas zu tun und du dich dabei leicht, gut gelaunt und erfreut fühlst, desto näher bist du an deinem Tatsächlichen warum dran.

Wie geht es weiter?

Bei mir ist es zum Beispiel so, wenn ich morgens aufwache, fängt das Denken an wie bei jedem Menschen, ob bewusst oder unbewusst. Dann kommt es darauf an, an was ich Denke, ist es etwas für mich unbedeutendes, oder spricht es mein „Warum“ an.
Denke ich an das naßkalte Wetter will ich liegen bleiben, geht mir aber
ein Gedanke durch den Kopf wie ich zum Beispiel ein bestehendes
Problem lösen könnte oder etwas verbessern oder ändern könnte das
mich stört, dann wird auf einmal mein „Warum“ getriggert und aus
ist es mit dem schlafen. Dann weiß ich genau, dass wird eh nichts mehr
und ich kann aufstehen. Dies kann und wird bei jedem Menschen anders
sein, ist ja klar, wir sind ja alle verschieden. Und da kommen wir
zu der Frage, wie finde ich mein „Warum“. Da wir alle so verschieden
sind, gibt es nicht die ultimative Lösung.

Das mit dem Unterbewusstsein und dem „Warum“.

Der Eine findet es schneller und leichter, der Andere, so wie ich, tut sich schwerer. Doch egal wie, glaubt mir, die Suche lohnt sich. wer es einmal verschmeckt
hat, sein „Warum“ ansatzweise zu leben, wenn es auch unbewusst war,
wird immer das Bedürfnis haben es wieder zu leben. Dies sind dann
immer die Situationen, wo man sich irgendwie unwohl, getrieben
oder leicht unzufrieden fühlt. Dann zeigt uns das Unterbewusstsein
Stop, da ist dieses Bedürfnis, dass du schon lange nicht mehr befriedigt
hast, also los, tu es. Und du brauchst nicht zu glauben, dass das Unter­bewusstsein damit auf hört dich zu piesacken, nein, es wird den Druck verstärken, bis du es endlich kapiert, dass du etwas ändern musst und zwar dein „Warum“ suchen und
leben. Genau das sind dann die Augenblicke, wo du immer in
dich hinein hören solltest, was will mir mein Unterbewusstsein sagen?
Oft interpretieren wir das Gefühl falsch, ich zum Beispiel hab es oft
als Hunger oder Lust auf etwas süßes oder ein Glas Wein angesehen,
doch dies war ein Irrtum. Da dies meistens Abends beim Fernsehen
passierte gab ich dem Drang nach futterte Süßes oder trank ein Glas
Wein, ich betäubte damit zwar das Gefühl, aber ganz weg war
es nie.

Das Wichtigste ist Fragen stellen und fühlen!

Daher mein Rat, fühle in solchen Situationen in dich hin nein,
ist es wirklich Hunger oder Lust auf etwas zu trinken oder ein anderes
Bedürfnis, das befriedigt werden will. Du kannst dir auch angewöhnen,
wenn du dich nicht so fühlst wie du dich fühlen willst, genau in
dich hinein zu horchen und dir Fragen zu stellen. Wie zum Beispiel: was
würde ich jetzt gerne machen? Wo wäre ich jetzt Lieber? Und
dann warten was dir als Antwort durch den Kopf geht. Oft passiert es
aber, das dir dein Verstand etwas altes, bekanntes präsentiert da
er ja Energie sparen will und etwas Neues wieder mit lernen
oder Bewegung zu tun hätte. Dies hat auch etwas mit der Komforzone
zu tun, dies ist die Zone in der wir es uns schön gemütlich machen, wo
wir uns auskennen und alles okay ist. Das ist aber auch die Zone, in der wir
stagnieren, also auch nichts neues Lernen, keine neuen Herausforderungen
haben und uns oft langweilen. Wir wachsen dort aber auch nicht, beziehungsweise wir entwickeln uns dort nicht weiter. Dies führt dann auch zu Frust, Unzufriedenheit und je nach Mensch zu einem Gefühl der Wertlosigkeit. Also, wenn du dich unzufrieden fühlst und keinen Grund dafür kennst, wird es dein Unterbewusstsein sein, dass anklopft um dir mitzuteilen, dass du etwas ändern sollst. Über­lege dir dann was du jetzt gerne tun würdest, wenn dir etwas einfällt, stelle dir vor, wie du das machst und achte darauf wie sich deine Gefühle ändern. Werden sie erfreut, fröhlich und signalisieren dir Spaß, dann bist du wahrscheinlich auf dem richtigen
Weg. Wenn sie aber eher düster, ablehnend oder frustrierend sind, dann bist du eher auf dem falschen Weg.

Der Anfang des Weges zum „Warum“.

Wie du merkst, hängt vieles bei der Suche nach deinem „Warum“ mit Gefühlen und sich selbst beobachten zusammen. Du musst dabei ehrlich zu dir selbst sein, ansonsten wird es eher nicht Klappen. Über das solltest du dir im klaren sein, aber auch darüber, dass es bei manchen Menschen etwas aufwändiger ist und länger dauern kann wie bei anderen. Aber, ich wiederhole mich, es lohnt sich. So, jetzt bist du gefragt, fange an, als erstes musst du dich entscheiden, gehe ich den Weg und will mein „Warum“ finden oder nicht, wenn
ja, dann fange an und beobachte dich von jetzt an öfters selbst, wie fühle ich mich, wie möchte ich mich fühlen und was könnte dahinter stecken? Wann fühle ich mich so wie ich das will und was mache ich in dieser Zeit? Wenn ich mich schlecht fühle, was mache ich gerade oder was habe ich kurz zuvor gemacht? Die Antworten auf diese Fragen bringen dich immer näher an dein „Warum“ und deshalb solltest du dir diese sooft wie möglich stellen und die Antworten notieren. Anhand dieser Aufzeichnungen kannst du zusammenhänge erkennen, bei welchen Tätigkeiten du dich wie fühlst und was dir gut tut und somit auch Energie gibt.

Auf gehts bis zum nächstenmal.

Grüßle

Uwe

Das „Warum“ und warum es in meinen Augen so wichtig ist.

Das Warum oder auch Motiv genannt ist die intrinsische Motivation, also die Motivation die ich in mir trage, die aus mir selbst kommt. Du spürst sie, wenn dich urplötzlich ein riesiges Verlangen nach etwas packt, bei mir ist es zum Beispiel wenn mich meine Neugierde und das Verlangen etwas zu verbessern, zu verändern oder auszuprobieren packt, dann kann mich fast nichts mehr aufhalten, ich sprühe vor Tatendrang und Energie. Dann will ich das Wissen oder herausfinden was meine Neugierde geweckt hat, ob es sich dabei um eine Behauptung in einem Buch handelt, eine Maschine die ich sehe und noch nicht kenne und wissen will wie sie funktioniert, etwas wo nicht richtig funktioniert oder einen geheimnisvollen Weg wo ich nicht weis wo er endet, egal ich will das wissen. So ist es auch zu diesem Blog über Umwege gekommen, ich wollte zuerst wissen, warum ich immer unzufrieden war, ich beneidete die Menschen wo in den Casting-Shows sagen, ich werde Sängerin, das will ich schon seit meiner Kindheit oder ähnliches. Doch dies sind die wenigsten, die genau wissen was sie wollen. Bei mir dauerte die Suche Jahrzehnte und kann ausführlicher auf meiner „Über Mich“ Seite nach gelesen werden. Was meine Suche erschwerte waren Verbote und Glaubenssätze aus meiner Kindheit nach dem Motto, man darf nicht Neugierig sein und ich bräuchte nicht alles zu wissen und noch einige mehr. Manche dieser Verbote und Glaubenssätze sitzen so tief, dass man sie garnicht mehr wahr nimmt und somit nichts von ihnen weiß und dadurch auch nicht an ihnen arbeiten kann. Ich las unzählige Ratgeber, machte Kurse und bildete mich weiter bis ich auf das Thema „Finde dein Warum“ kam und mich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigte. Da machte es klick und ich war ein riesiges Stück weiter. Dies erklärte, warum ich manchmal so zufrieden war bei dem was ich Tat, die Zeit und alles außen herum vergas und in den sagenumwobenen Flow kam. Dies waren Momente in den ich so richtig zufrieden mit mir und der Welt war. Nur wusste ich bis dahin nicht wie oder was ich genau gemacht hatte um in diesen geilen Zustand zu kommen. Jetzt weiß ich es, ich lebte in dem Augenblick mein „Warum“ aus, meine Neugierde, das verlangen etwas zu verändern, zu verbessern und auszuprobieren, ich war komplett im hier und jetzt. Um jetzt mein „Warum“ öfters auszuleben suchte ich nach einer Möglichkeit und da ich auch gerne anderen Menschen helfe und unterstütze ist mir die Idee mit dem Block gekommen um damit mein Wissen weiter zu geben und herauszufinden wie es ankommt, welche Möglichkeiten sich noch auftun und wo das ganze endet 🙂

Im Gegensatz dazu gibt es die extrinsischen Motivation die von außen in Form von Belohnung, Anerkennung usw. kommt. Diese wird auch genutzt um dir Anreize zu schaffen, um zum Beispiel mehr, besser, schneller zu arbeiten oder überhaupt zur Arbeit zu gehen, meistens in Form von Geld, was ja seine Vorteile hat. Bei dieser tauscht du, wenn man es genau nimmt, deine Lebenszeit gegen die Belohnung. Ob sich das für denjenigen lohnt und ihn zufriedenstellt, muss jeder selbst entscheiden. Oft ist es so, dass wir dann doch nicht so zufrieden sind, wie wir gerne wären (ein Großteil der Arbeitnehmer hat anscheinend schon innerlich gekündigt) und dann kaufen wir uns mit dem Geld das wir verdienen, Dinge die uns befriedigen wie zum Beispiel ein tolles Auto, Schmuck oder machen einen geilen Urlaub davon. Doch der Nachteil ist, dass der Urlaub schnell vorüber ist, man hat sich an das neue Auto und den tollen schmuck gewöhnt und vorbei ist die Zufriedenheit, es muss wieder etwas Neues als Ersatzbefriedigung her und so ist der Kreis geschlossen. Dieser Kreis, das könnt ihr mir glauben, dreht sich weiter, bis ihr euer „Warum“ gefunden habt oder das zeitliche segnet. Selbst wenn ihr es so macht wie ich, mehrmals den Job oder die Firma wechselt, bringt dies nichts, außer ihr wechselt durch Zufall in einen Job wo ihr unbewusst euer „Warum“ auslebt. Der Mensch ist bequem und hasst Veränderungen weil sie einem Angst machen. Dadurch werden dir bei einem Jobwechsel immer ähnliche Jobs wie der bisherige ins Auge stechen weil sie dir bekannt sind und dadurch eine gewisse Sicherheit suggerieren. Doch du bräuchtest vermutlich etwas ganz anderes, da du ja bisher mit dem Alten unzufrieden warst und das ganz neue macht ziemlich Angst. Wieder ein Kreislauf den es zu durchbrechen gilt.

Welche der beiden Motivationen nutzt du?

Wenn ich also weiß was mich antreibt, morgens vor dem Wecker aus dem Bett holt, wie bei mir die Neugierde und jegliche Art von Energie in mir weckt, kann ich mir darauf meine Berufung, mein Lebensziel aufbauen. Stell dir vor, du wachst morgens auf und bist sofort hellwach, voller Energie und kannst es gar nicht abwarten, mit deiner Tätigkeit zu beginnen. Urlaub brauchst du nur um einmal etwas anderes zu sehen und nicht mehr um deine Batterien aufzuladen. Am Freitag Abend musst du dich zwingen aufzuhören und nicht wie früher, dich schon am Montag auf den Freitagabend zu freuen. Deine Zufriedenheit und dein Energielevel haben einen Höchststand erreicht und dein Umfeld fragt dich, welche Drogen du nimmst, weil es dir so gut geht. Das Wort Arbeit ruft jetzt Freude anstatt Magenkrümmen hervor, du bist voller Elan und Kreativität und dies zeigt sich auch auf deinem Gehaltszettel oder den Umsätzen als Selbständiger.

Willst du das auch?

Dies alles hört sich für den normalen Angestellten oder Arbeiter wie einen Traum an, kann sich aber für jeden bewahrheiten, sobald er sein „Warum“ kennt und in seinen Berufsalltag integriert. 

Darum ist es wichtig, sich auf die Suche nach seinem „Warum“ zu machen und ich würde dich gerne dabei unterstützen.

Grüßle

Uwe